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.....Bei den KV-Chefs ist der Spitzenreiter der Vorstandschef der KV Sachsen, Dr. Klaus Heckemann. Er verdiente 2013 264.000 Euro und konnte sein Grundgehalt um zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr steigern........

 Ärzte Zeitung, 12.03.2014

 Und da jammern Ärzte über zu wenig Einkommen ?!?
Denn natürlich wird ein Arzt an der Front der ärztlichen Versorgung nicht viel weniger verdienen (i.S. d. Wortes) !

 

 Homöopathie

 Die Zukunft im deutschen Gesundheitswesen   ..........

 Ärzteblatt Sachsen 3 / 2014  S.116  Leserbrief Dr. L.Markus

 Wirksame Konzentration im Bodensee    ---- an der Nordsee  abgefüllt, rechts geschüttelt und dann mit Qualitätsprüfung einer Landesärztekammer appliziert !!

"Die bislang gründlichste Beurteilung der Homöopathie"  s. MMW 156 (2014) 9,32  Zitat: JNHMRC draft Information paper: Evidence of the effectiveness of homeopathy for treating health conditions (April 2014)

http://consultations.nhmrc.gov.au/files/consultations7drafts/nhmrcdrafthomeopathy Informationpaper140408.pdff  



 = „ Politische (Pseudo-) Pharmakologie „  ist keine  „Alternativmedizin“  s. www.facharzt.de

oder vielleicht doch "ARMIN" ?

Die Arzneimittelinitiative Sachsen und Thüringen

s.u. www.facharzt.de

http://www.facharzt.de/content/meldung.html?artid=143976&noprint=1

Eine konzertierte und konzentrierte (nicht homöopathische) Mischung aus Dümmlichkeit und politischer Pharmakologie ! Der Hausärzteverband Sachsen ist zu seiner fachlch basierten kritischen Haltung zu beglückwünschen !

Für zur  und in Unfähigkeit beförderte Ärztevertreter noch einmal und in aller Kürze:

Der gleiche Wirkstoff in gleicher Dosis hat bei unterschiedlicher Galenik nie (Nie!) die gleiche biologische Wirkung !! (von Fagen der Compliance ganz zu schweigen)

Die Komposition  einer indviduellen (stets individuellen !) Therapie unter bewusster Nutzung eines Koergismus ist eine ärztliche Kunst und lässt sich nicht standardisieren, weshalb Leitlinien eben Empfehlungen sind.

Apotheker sind Fachleute für die e x t r a-biologischen Eigenschaften der Arzneimittel und hätten genug damit zu tun, solchen " Erfindern" Grundkenntnisse der Kinetik um die Ohren zu hauen .

( Grund-)Kenntnisse der klinischen Pharmakologie sollten die Fortbildung für sich in Anspruch nehmenden Ärztekammen jedenfalls mehr vermitteln, als Qualitätszirkel für Homöopathie zu fördern, denn die Halbwertszeit gesicherten Wissens zu einer der  wichtigsten Aufgaben eines Arztes, der Pharmakotherapie, liegt, wie bei der Elektronik, bei etwa 3,5 Jahren !

Für Interessierte siehe Informationen für Fachkreise  weiter oben

Praxisferne Sessel--mediziner

 .......wer schmerz­therapeutische Leistungen erbringt, dem werden Grundpauschale und Chronikerzuschlag gestrichen........

 ...Die qualifizierte Schmerztherapie im hausärztlichen Bereich wird durch diese Ausschlussregelungen im neuen EBM konterkariert.....

Dr. Dr. Peter Schlüter  Ärztezeitung vom 20.03.2014 

Ärzte Zeitung online, 19.03.2014

Schmerzmediziner äußern ihre Schmerzen

Von Christoph Fuhr

...............Darüber hinaus wird der Minister aufgefordert, zeitnah die Medikamentenausnahmeliste zum Austausch von Opioiden umzusetzen.........

 Es fehlt nur das Wort "sachkundig", was aber bei Politikern ohnehin nicht  "Eingangsvoraussetzung" ist, wie ein in aller Welt bekannter Politologe (,was immer das ist,) "zielführend" festgestellt hat !

http://www.facharzt.de/content/red.otx/187,Hecken-AMNOG-trennt-Spreu-vom-Weizen_144154,0.html
Arzneimittelbewertung
Hecken: AMNOG trennt Spreu vom Weizen

.................Die Novelle habe entscheidend dazu beigetragen, „die Spreu vom Weizen zu trennen“, so Hecken. Es habe sich gezeigt, dass längst nicht alle neuen Medikamente einen zusätzlichen Nutzen hätten. In den zurückliegenden zweieinhalb Jahren seien 66 neue Wirkstoffe bewertet worden.............................

 Hier spricht der Praktiker ---- und der Hobbypharmakologe !

 BfArM  ?    Nicht nötig   s.w.o.

 Ein überragend deutlicher Zusatznutzen für das „ Gemeinwohl“  wäre  der Verzicht auf politische Pharmakologie ---- und auf Dilettantenstadl !

Und noch etwas zu ARMIN:

 ........Ab dem 1.07.14 werden die drei Module Wirkstoffverordnung , Medikationskatalog und Medikationsmanagement mehrstufig umgesetzt. Mit dem Modellvorhaben sollen Qualität und Wirtschaftlichkeit der Arzneimittelversorgung verbessert werden........

aus einer Information der KVS, BGST Leipzig 2014

 Ärztevertreter modulieren die Klinische Pharmakologie ----   dann wird ja alles gut  !

Kleines Jauch´sches Rätsel gefällig ?

"........Ziel der ersten Stufe des Modellvorhabens ist es aber nun, den Fokus des Patienten primär auf den Wirkstoff statt auf das Fertigarzneimittel zu legen. Die Tatsache, dass der Arzt eine Wirkstoffverordnung tätigt, soll für den Patienten das Signal setzen, dass er ausdrücklich den Wirkstoff und nicht das Fertigarzneimittel eines bestimmten Herstellers für die Therapie benötigt. Damit soll beim Patienten Vertrauen geschaffen werden........"   Wer mag das wohl wo gesagt und damit einen herausragenden Beitrag zur Unwissenschaftlichkeit in der Pharmakotherapie geliefert haben ?!

s. dazu auch http://www.hippokranet.com/de/forums/thread/16/73685/726000

www.facharzt.de v. 27.III.2014

änd/Nachrichten- Berufspolitik- Aktuelle Meldungen"Die Krankenkassen versuchen einmal mehr, die Ärzte versteckt zu instrumentalisieren"
27.03.14 10:25... ARMIN, Böhme, KV, Kasse Am heutigen Donnerstag ... in Berlin die Arzneimittelinitiative Sachsen-Thüringen (ARMIN) vorgestellt. Dem Modell zufolge verordnen Ärzte ... haben aber etwas dagegen, wie ARMIN umgesetzt wird, denn fachliche Voraussetzungen werden ...

änd/Nachrichten- Berufspolitik- Aktuelle Meldungen

Das müsste aber nun wirklich reichen ------ um alle fachlichen Bedenken auszuräumen !

Und .... 94,50 oder waren es gar 94,55 Euro pro Liebesdienst am Patienten -----fast so viel, wie für andere humanitäre Hilfsaktionen gewöhlich gezahlt wird (chapeau) .

Zur Erinnerung: 2011(!) .... Die hessische Ärzteschaft drückt ihre Ablehnung sehr deutlich aus: „Die KV Hessen sieht keinen Anlass, den Apothekern die Rolle eines Mitbehandlers des Patienten zukommen zu lassen. Der Apotheker hat in der Regel keine ausreichende Kenntnis der Anamnese, der Diagnosen und des Therapiekonzepts des Patienten. Dem Apotheker fehlen also alle Grundlagen, eine medizinisch sinnvolle und begründete Therapieentscheidung zu treffen.“

http://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/politik/news/2011/11/02/kv-hessen-klares-nein-zur-wirkstoffverordnung.html

Eine Wiederholung scheint angebracht !http://www.facharzt.de/content/red.otx/188,60278,0.html)


Die häufigste und oft wichtigste therapeutische Entscheidung jedes praktisch tätigen Arztes ist die Arzneimittelverordnung.
Sie wohl begründet vorzunehmen, bedarf einer langen Ausbildung, der altruistischen Sym-pathie i.S. des Wortes mit dem Patienten, oft schmerzlicher Erfahrung und der ständigen Weiterbildung wegen der kurzen Halbwertszeit als gesichert geltenden Wissens.
Die Erfahrung und Intuition machen die Pharmakotherapie zu einer ärztlichen Kunst, die eine Notwendigkeit der Individualisierung essentiell macht.

Dies alles ist in diesem Forum (ww.facharzt.de) in allen Facetten und gegen dümmliche Versuche einer politischen Pharmakologie höriger `Wissenschaftler´ und charakterloser sogenannter Standesvertreter dargestellt worden.

Auf der Basis der Heilwerttheorie ist die Lösung des Problems steigender Arzneimittelkosten gegenüber untauglichen dirigistischen Eingriffen mit der Formel begründet worden, dass gesamtgesellschaftlich gesehen, die wirtschaftlichste Therapie stets die ist, die wissenschaftlich am besten begründet ist !

Trotz dieses speziellen und komplizierten Fachgebietes maßen sich absolute Laien,wie Hilfschullehrer, nie einen Patienten behandelt habende Globalpharmazeuten mit ihrem Kassenchef einer immerhin schon überregional erkennbaren Kasse,Exzellenzökonomen mit ganz besonderer Erfahrung in der Therapie und Telefonkleinststudientheoretiker mit der Schleife des verhinderten Nobelpreisträgers ersatzweise reife Damen mit Staatssekretärinnenperlenkette an, Ärzten eine Therapie , wie sie sie verstehen, selbst aber bitte nicht haben wollen(auch zukünftige Ministerpräsidenten nicht !,nur zur Erinnerung) , vorschreiben und mit Repressionen drohen zu wollen. Sie sind sicher von Kinderstubenexperten mit Plänen für die nächste Reform gut beraten, werden aber erkennen müssen, dass ihre Versuche dem des Zauberlehrlings gleichen, id est , die Kosten werden weiter steigen(müssen).

... Allerdings sind neuere Kenntnisse im Sinne der eingangs erwähnten Notwendigkeiten z.B. über Rezeptoraffinitäten, die Verallgemeinerung wertvoller , aber eben doch von Einzeleindrücken und -erfahrungen wie eine ungeeignet standardisierte Vermeidens-bzw.Resignationshaltung in der Pharmakotherapie z.B. gegenüber standesveräterischen Hobbypharmakologen und deren Ansichten bei grober wirtschaftlicher Erpressung noch diskussionsfähig. Der Gipfel(Leuchtturm) der Berufsunwürdigkeit sind
Regressverschonungsversprechen, wenn ----- man sich am Schaden für den Patienten beteiligen möchte. Nichts anderes bewirken aber Richt-oder Zielgrößen(oder germanische Abkürzungen)(`verwissenschaftlicht ´womöglich mit der Methode nach Fricke und Klaus ?!)!
http://www.facharzt.de/arzt/forum/index....=208&aid=347166

Ausgaben für Arzneimittel stark gestiegen

von R. Büssow  LVZ v. 21.03.14

...... Die AOK plus will die Kosten mit einem neuen Programm dämpfen......

Dann geht es der AOK besser ----- und den Patienten auch ?!? 

Nun, die Kosten für die Therapie  werden immer weiter steigen ----- auch wenn Hobbypharmakologen in gemeinsamen Ausschüssen , natürlich nur zur Qualitätssteigerung, dragierte Lactose als Panazee mit ganz,ganz beträchtlichem Zusatznutzen, wie immer der definiert wird, sehen.

Warum das so ist, kann man unter www.facharzt.de  bei Böhme und Grunewald oder auf dieser homepage lernen , wenn man es denn will oder dazu  ausreichend Basiskenntnisse der klinischen Pharmakologie hat. Mit politischer Pharmakologie schadet man kostensteigernd dem Gemeinwohl und löst das Problem jedenfalls nicht.

Terminservicestellen

(s.dazu auch unter Punkt Vorsorge Informationen für Patienten)

Frau Dr. Enger (KVB) dazu .................Gerade bei einem akuten Termin, wo der Patient bestenfalls vorher anruft und im worst case einfach vor meiner Helferin steht und mit säuselnder Stimme sagt: "Ich war gerade in der Gegend und dachte ...", kann es nicht angehen, dass von mir erwartet wird, dass ich für diesen Notfall (außer es ist ein wirklicher Notfall) die anderen Patienten mit Termin warten lasse. 

Dass sich jetzt auch noch die sog. "unabhängige Patientenberatung" - man fragt sich ja ehrlich, wie unabhängig die nun wirklich von kranken Kassen oder Pharmaindustrie sind - ungefragt in die Terminplanung der Praxen einklinken will, das schlägt echt dem Faß den Boden aus!

In ein paar Jahren dürfen alle froh sein, wenn sie überhaupt noch Ärzte vorfinden .............

http://www.hippokranet.com/de/forums/thread/546/74038/728975

"PHARMAFIRMA lässt JUBELTEXT schreiben,......"

von Dr.med.Seffrin  KVH  1/2014 Seite 7 - 11  (ohne Interessenkonflikte)

/http://www.allgemeinmedizin.uni-frankfurt.de/forschung2/primum.html/  Warum assoziieren fünf Medikamente ARMIN der AOK!?   http://www.kbv.de/media/sp/130104_ausgewaehlte_QZ_Tutoren_Website2013.pdf  der KVH  http://www.pmvforschungsgruppe.de/pdf/02_forschung/c_handbuch_aezq.pdf  aezq!  u.w.

 

Weil es im Lande Sachsen keine pharmakotherapeutisch informierten Ärzte gibt, die sehr geschätzten Apotheker nun mal keine Pharmakologen und schon gar keine klinischen Pharmakologen sind,  klinische Pharmakologen mit  jahrzehntelanger praktischer ärztlicher Tätigkeit trotz eifrigsten Suchens der KVS und der SLÄK hier einfach nicht zu finden sind, legt die KVS ihren Infomationen dankenswerterweise das Heftchen der KV Hessen zum Thema bei.

Was lernt man aus dem oben zitierten Artikel ?

Pharmafirmen sind gewinnorientiert -pfui.

Pharmafirmen favorisieren die Ergebnisse, die für ihre Präparate geltend gemacht werden können.

Pharmafirmen versuchen Meinungsbildner  zu positiven Einschätzungen ihrer Entwicklungen zu bewegen.

 

Nun, was glaubt der Herr Doktor Seffrin passiert denn in einem seit 1867 präzise analysiertem System der universellen Käuflichkeit und konsekutiven Herzlosigkeit ?!

Dieses rein merkantil orientierte System wird durch unsinnige politische Vorgaben von Dilettanten (Stichwort z.B. AMNOG, welches die Gesundheit eines ganzen Volkes real gefährdet) noch zusätzlich befördert !

Und wer bitte sollte sich für die Patienten(wirksam!) einsetzen? Etwa ein gemeinsamer Bundesausschuss mit Hobbypharmakologen auf der Basis gezielt selektierter Metaanalysen ?!

Wo liegt die Lösung? Mit den Instrumenten der Klinischen Pharmakologie (und ohne fachlich zweifelhafte kollaborative Restriktionen der KV) ist es jedem Arzt möglich, die eminent wichtige Pharmakotherapie als nicht standardisierungsfähige ärztiche Kunst zur eben individuellen Therapie sachkundig kritisch betrachtet zu verwirklichen.l

Zur Diskussion um den Wirkstoff Flupirtin

 Flupirtin  Seit rund 25 Jahren bewährt (R.Schlegelmilch u.A.Lachmann) Arzt und Wirtschaft Audimax April 2015 Ausgabe 1

Sollten im GBA und im BfArM wie der EM(E)A eimal praktisch -ärztlich tätige klinische Pharmakologen gehört werden, gäbe es weniger unsinnige  Restriktionen und merkantil gesteuerte Nachplapperer !



 

Restrictions in the use of flupirtine-containing medicines

On 26 June 2013, the Co-ordination Group for Mutual Recognition and Decentralised Procedures – Human (CMDh) endorsed by majority new recommendations to restrict the use of oral flupirtine medicines and suppositories. These medicines should only be used for treating acute (short-term) pain in adults who cannot use other painkillers, such as non-steroidal anti-inflammatory drug (NSAIDs) and weak opioids, and treatment should not last longer than 2 weeks.

In addition, patients’ liver function should be checked after each full week of treatment and treatment should be stopped if the patient has any signs of liver problems. Flupirtine must also not be used in patients with pre-existing liver disease or alcohol abuse problems or in patients taking other medicines known to cause liver problems.

The recommendations follow a review by the EMA’s Pharmacovigilance Risk Assessment Committee (PRAC) which looked into reported liver problems with flupirtine, ranging from high liver-enzyme levels to liver failure. The PRAC evaluated the available data on liver safety, noting that there were no cases of liver failure or liver transplantation reported in patients who took the medicine for 2 weeks or less. The PRAC also reviewed the available data on the benefits of flupirtine and concluded that, while there were data from studies in the treatment of acute pain, there were insufficient data to support its use in the treatment of long-term pain.....

http://www.ema.europa.eu/ema/index.jsp?curl=pages/medicines/human/referrals/Flupirtine-containing_medicines/human_referral_prac_000019.jsp&mid=WC0b01ac05805c516f

Wie übersetzt das nun die KV Hessen (eifrig aufgenommen von der KVS):  K.Hollmann  KV Hessen Mitt. z. Pharmakotherapie 1/2014,S. 33:  "Bitte stellen Sie Patienten,die mit Flupirtin in der Dauermedikation versorgt werden, unbedingt um !"

Welche Alternativen sieht denn die EMA ? NSAR und schwache Opioide  ----die natürlich keineNebenwirkungen haben !?

Die KV Hessen gibt sicherheitshalber keine Empfehlung und die KVS ---die warnt umfänglich vor fast allen Alternativen in einer unkritischen Kompilation Roter-Hand-Briefe

Auf dem Deutschen Schmerzkongress in Hamburg (M.Schäfer,Berlin, Hausarzt 5.2.14 S. 68) wurde das positive Nutzen-Risiko- Profil für eine Vielzahl von Indikationen bestätigt  und H.-R.Casser wies zurecht darauf hin ,dass akute Lumbalgien durchaus für ein Zeitfenster bis zu drei Monaten definiert werden können.

Fakten:  Die Nebenwirkungen der Substanz an der Leber sind extrem selten.Hier könnte ein Blick auf den sogenannten Arznemittelverordnungsreport(Schwabe u.M.) ausnahmsweise einmal sinnvoll sein, wenn die exponenentiell steigendenVerordnungszahlen zu den UAW- Meldungen in Bezug gesetzt werden. Überdies sind die Komplikationen prophylaktisch regelhaft beherrschbar. Natürlich müssen Kontraindikationen bedacht  werden.

Arzneimittel ohne Nebenwirkungen gibt es nicht. Es wäre auch Aufgabe der Apotheker Ignoranten die Erkenntnis um die Ohren zu hauen, dass ein Stoff, der keine Nebenwirkungen hat , auch keine Hauptwirkung aufweist.

Aber vielleicht hat die jetzt akzentuierte Sorge um die Patienten auch ganz andere Gründe?1

Wie sagt der oben zitierte, vielseitig agile Autor J.Seffrin völlig zutreffend " Es stellt sich dann die Frage, wer hier wirklich punktet".

100 mal/ d in Schönschrift empfohlen gemeinsamen Bundesdilettantenstadeln mit Instituten zur Beförderung der Unwissenschaftlichkeit in der Medizin, Excellenzleuchtturmexperten wie Gesundheitsökonomen, Politologen, ehemaligen Angelscheinherausgebern, und Apotheker mit Pharmakologen verwechselnden " Standesvertretern" !

 

http://akdae.de/Arzneimittelsicherheit/DSM/Archiv/2013-38.html

....... Die Empfehlung des PRAC, Flupirtin nur dann einzusetzen, wenn NSAR oder schwach wirksame Opioide nicht infrage kommen, konnte Überall ebenso wenig nachvollziehen. Mit seiner dualen Wirkung der Schmerzlinderung einerseits und der Muskelentspannung andererseits eigne sich Flupirtin besonders zur Behandlung von Patienten mit schmerzhaften Muskelverspannungen. »Wir wissen aber aus Studien, dass NSAR und Opioide bei muskulär bedingten Schmerzen nicht wirken. Diese Medikamente sind daher bei dieser Schmerzform überhaupt nicht indiziert.« Zudem seien auch sie nicht frei von – teilweise ebenfalls lebensbedrohlichen – Nebenwirkungen. .......

 

http://www.ema.europa.eu/ema/index.jsp?curl=pages/news_and_events/news/2013/06/news_detail_001831.jsp........

A review of the safety data from the EU adverse reaction database revealed 330 cases of adverse liver events suspected to be linked to flupirtine. The events ranged from asymptomatic increases in liver enzymes to liver failure. No cases of liver failure or liver transplantation were reported in patients who took the medicine for two weeks or less..............

Die vermuteten seltenen Nebenwirkungsfälle sind vor dem Hintergrund ständig steigender Verordnungszahlen – 2006 wurden in Deutschland 17,1 Millionen definierte Tagesdosen (DDD) verordnet, was gegenüber dem Vorjahr eine Zunahme um 40 Prozent bedeutete.

.... »Dieser Vorwurf(der der Lebertoxizität/d. Zit.) ist ungerecht«, sagte jedoch Dr. Eckhard Beubler, Pharmakologie-Professor an der Universität Graz, gegenüber der Pharmazeutischen Zeitung. »Die Lebertoxizität von Flupirtin war schon lange bekannt. Nur der enorme Zuwachs an Verschreibungen machte die Häufigkeit deutlicher sichtbar.«t

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=49495   auch zu »Kontraste«-Sendung am 24. Oktober 2013

In summa exemplarisch für den Umstand , dass die Ärztliche Kunst (!) der Pharmakotherapie nicht standardisierbar ist und stets eine sachkundige Abwägung für den Einzelfall(!) zwischen Nutzen und Risiko darstellt, die durchaus auch, übergeordnet betrachtet, Risiken in Kauf nehmen muss (z.B. bei Immunsuppressiva,Zytosttika u.v.a.).

Ein ähnliches Trauerspiel medial inzenierten (Ei,von wem wohl ?!) populistischen Aktionismus wird jetzt für die Betablocker vorbereitet.

Politische Pharmakologie kann klinisch-pharmakologisches Wissen nicht ersetzen !



 

 

 


 

 

 







    
   

 

 


Restrictions in the use of flupirtine-containing medicines

On 26 June 2013, the Co-ordination Group for Mutual Recognition and Decentralised Procedures – Human (CMDh) endorsed by majority new recommendations to restrict the use of oral flupirtine medicines and suppositories. These medicines should only be used for treating acute (short-term) pain in adults who cannot use other painkillers, such as non-steroidal anti-inflammatory drug (NSAIDs) and weak opioids, and treatment should not last longer than 2 weeks.

In addition, patients’ liver function should be checked after each full week of treatment and treatment should be stopped if the patient has any signs of liver problems. Flupirtine must also not be used in patients with pre-existing liver disease or alcohol abuse problems or in patients taking other medicines known to cause liver problems.

The recommendations follow a review by the EMA’s Pharmacovigilance Risk Assessment Committee (PRAC) which looked into reported liver problems with flupirtine, ranging from high liver-enzyme levels to liver failure. The PRAC evaluated the available data on liver safety, noting that there were no cases of liver failure or liver transplantation reported in patients who took the medicine for 2 weeks or less. The PRAC also reviewed the available data on the benefits of flupirtine and concluded that, while there were data from studies in the treatment of acute pain, there were insufficient data to support its use in the treatment of long-term pain.....

http://www.ema.europa.eu/ema/index.jsp?curl=pages/medicines/human/referrals/Flupirtine-containing_medicines/human_referral_prac_000019.jsp&mid=WC0b01ac05805c516f

Wie übersetzt das nun die KV Hessen (eifrig aufgenommen von der KVS):  K.Hollmann  KV Hessen Mitt. z. Pharmakotherapie 1/2014,S. 33:  "Bitte stellen Sie Patienten,die mit Flupirtin in der Dauermedikation versorgt werden, unbedingt um !"

Welche Alternativen sieht denn die EMEA ? NSAR und schwache Opioide  ----die natürlich keineNebenwirkungen haben !?

Die KV Hessen gibt sicherheitshalber keine Empfehlung und die KVS ---die warnt umfänglich vor fast allen Alternativen in einer unkritischen Kompilation Roter-Hand-Briefe

Auf dem Deutschen Schmerzkongress in Hamburg (M.Schäfer,Berlin, Hausarzt 5.2.14 S. 68) wurde das positive Nutzen-Risiko- Profil für eine Vielzahl von Indikationen bestätigt  und H.-R.Casser wies zurecht darauf hin ,dass akute Lumbalgien durchaus für ein Zeitfenster bis zu drei Monaten definiert werden können.

Fakten:  Die Nebenwirkungen der Substanz an der Leber sind extrem selten.Hier könnte ein Blick auf den sogenannten Arznemittelverordnungsreport(Schwabe u.M.) ausnahmsweise einmal sinnvoll sein, wenn die exponenentiell steigendenVerordnungszahlen zu den UAW- Meldungen in Bezug gesetzt werden. Überdies sind die Komplikationen prophylaktisch regelhaft beherrschbar. Natürlich müssen Kontraindikationen bedacht  werden.

Arzneimittel ohne Nebenwirkungen gibt es nicht. Es wäre auch Aufgabe der Apotheker Ignoranten die Erkenntnis um die Ohren zu hauen, dass ein Stoff der keine Nebenwirkungen hat ,auch keine Hauptwirkung aufweist.

Aber vielleicht hat die jetzt akzentuierte Sorge um die Patienten auch ganz andere Gründe?1

Wie sagt der oben zitierte, vielseitig agile Autor J.Seffrin völlig zutreffend " Es stellt sich dann die Frage, wer hier wirklich punktet".

In summa exemplarisch für den Umstand , dass die Ärztliche Kunst (!) der Pharmakotherapie nicht standardisierbar ist und stets eine sachkundige Abwägung für den Einzelfall(!) zwischen Nutzen und Risiko darstellt, die durchaus auch, übergeordnet betrachtet, Risiken in Kauf nehmen muss (z.B. bei Immunsuppressiva,Zytosttika u.v.a.).

BfArM-Präsident: Arzneiproduktion wieder nach Europa verlagern

http://www.hippokranet.com/de/forums/posts/16/74270

Re: BfArM-Präsident: Arzneiproduktion wieder nach Europa verlagern

Ein frommer Wunsch. Fromme Wünsche bleiben solche in einem System der universellen Käuflichkeit und der Missachtung menschlicher Werte.

Wer in der entsprechenden Position keine Konsequenzen zieht (s. Briefwechsel BfArM versus GBA unter www.drboehmeklipha.com  (Informationen für Fachkreise) macht sich als Wissenschaftler zum Kollaborateur einer politischen Pharmakologie und mit schuldig am Schaden für ein ganzes Volk  --- und übrigens auch an der immer wieder trotz aller Dirigismen verwundert registrierten Zunahme der Kosten für die Pharmakotherapie.Wer als Wissenschaftler den Dümmlichkeiten eines AMNOG ,ARMIN und ähnlichen pathognomonischen Neologismen nicht mit Verve und genügend öffentlichkeitswirksam widerspricht , unterstützt die von politisch gesteuerten Hobbypharmakologen  praktizierte Selektion von Metaanalysen  zur Generierung des scholastischen Begriffs eines sogenannten " Zusatznutzens" und die neue strategisch gewählte Mode über Jahre bewährte Arzneimittel vordergründig aus Kostengründen  zusätzlich zu diskrminieren, wie die dilettantische Interpretation der EMEA-Empfehlungen (Quelle s.o.) exemplarisch demonstriert.

http://www.hippokranet.com/de/forums/posts/16/74270.

Herr Dr. Gassen ist  KBV-Vorsitzender

18.V.2014

Sehr geehrte Herrschaften,

am 15.4.14 erreichte uns ein Schreiben von Herrn Dr. Gassen zur Kampagne "Wir arbeiten für Ihr Leben gern ".
Nun es ist es sehr fraglich, ob in diesem System die Zeilen eines alten Dorfdoktors  von Herrn Dr. Gassen gelesen werden. Immerhin, " nur wer immer strebend sich bemüht ....", also dazu wenige Anmerkungen. Um bei Göthe zu bleiben , dieser sagte wohl zu Eckermann nach dessen gesammelten Sentenzen: "Ein rechtes Ding bietet mit wenig Form sich selber dar ..." ,will heissen, ein guter Arzt braucht keine Reklamekampagne ! Was er aber braucht , ist die Möglichkeit seine Patienten ethisch und fachlich bedacht zu versorgen. Das geht in einem System universeller Käuflichkeit und konsekutiver Herzlosigkeit nicht mehr. Die ärztliche Arbeit ist zu 80-90 % mit der Pharmakotherapie verbunden. Die Halbwertszeit gesicherten Wissens dazu ist kleiner als 3,5 Jahre. Das ist dem Wissenszuwachs in der Elektronik gleich.
Es wäre also eine sehr lohnende Aufgabe etwa verfügbare Mittel in die Beförderung einer wissenschaftlichen und erst damit gesamtgesellschaftlich gesehen   wirtschaftlichen Pharmakotherapie zu investieren ---- und eine unwissenschaftliche, dirigistische, mit pathognomonischer Scholastik von Neologismen der ganzen Gesellschaft, dem einzelnen Patienten und dem Arzt schadende politische Pharmakologie intensiv zu bekämpfen .
Falls wirklich der Herr Dr. Gassen an diesen Gedanken Interesse finden könnte ,so würde ich ihm dazu wohl gern ein Brieflein aufsetzen können.
Mit sehr skeptischen Grüßen         
Hans-Robert Böhme

www.drboehmeklipha.com  Informationen für Fachkreise